Alexander Heinrich Ihr Berater zum Widerruf eines Darlehens
Widerruf von Verbraucherdarlehen —
was bedeutet das?
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Widerruf von Immobilienkrediten

Widerruf von Immobilienkrediten

Der Gesetzgeber hat das Widerrufsrecht beschränkt. Das Widerrufsrecht für zwischen November 2002 und Juni 2010 geschlossene Darlehensverträge mit fehlerhafter Widerrufsbelehrung ist am 21. Juni 2016 erloschen. Wer bis zu diesem Zeitpunkt seinen Widerruf gegenüber der Bank noch nicht erklärt hat, hat das Widerrufsrecht verloren. Verbraucher, die ihr Widerrufsrecht rechtzeitig ausgeübt haben, können weiterhin ihre Rechte und Ansprüche aus dem Widerrufsrecht geltend machen. Gerne sind wir hierbei behilflich und übernehmen die Verhandlungen mit der Bank. Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass Banken, nachdem der Widerruf ausgesprochen wurde, mit oftmals fragwürdigen Methoden den Widerruf aus der Welt zu schaffen versuchen. Hier ist es unbedingt nötig, dass die Rechte der Verbraucher von spezialisierten Anwälten vertreten werden, um die Verbraucherrechte effektiv durchsetzen zu können. Sollten Sie Unterstützung bei den Verhandlungen mit Ihrer Bank benötigen, sprechen Sie uns gerne an.

Welche Folgen hat ein Widerruf?

Mit dem Widerruf entsteht ein gesetzliches Rückabwicklungsverhältnis. Verbraucher werden so behandelt, als ob sie das Darlehen nie abgeschlossen hätten. Dies hat vor allem folgende Vorteile:

  • Die Bank muss Zinsen auf die vom Verbraucher geleisteten Raten bezahlen.
  • Eine Vorfälligkeitsentschädigung entfällt.
  • Lag der vereinbarte Vertragszins (wie fast immer) höher als die sogenannte marktübliche Verzinsung, muss die Bank die Zinsdifferenz erstatten.

Was spricht für TILP?

TILP verfügt über die notwendige Erfahrung auf diesem Gebiet. Seit Gründung unserer Kanzlei haben wir uns klar auf Seiten der Verbraucher und Anleger positioniert und vertreten seit über 20 Jahren erfolgreich deren Rechte. Wir haben seitdem über 150 Entscheidungen des Bundesgerichtshofs sowie des Bundesverfassungsgerichts von grundsätzlicher Bedeutung für die Rechte von Bankkunden in Deutschland erstritten. Unsere Anwälte haben mittlerweile über 6.000 Widerrufsbelehrungen überprüft und in bislang rund 1.000 Fällen Banken mit den Ansprüchen unserer Mandanten konfrontiert. In aller Regel bearbeiten wir Anfragen von Kunden innerhalb von zwei Wochen. Der Kunde erhält von uns kurzfristig eine Antwort auf die Frage, ob er seinen Vertrag widerrufen kann. Zum Vergleich: Die Verbraucherzentrale Hamburg benötigt derzeit für diese Prüfung über ein halbes Jahr.

Hat TILP Erfahrung mit dem Thema Widerruf?

Wir betreuen aktuell rund 700 Mandanten mit deutlich über 1.500 Kreditverträgen. Bis heute konnten wir in vielen Fällen Erfolge erzielen und für unsere Mandanten außergerichtliche Vergleiche abschließen. So profitieren unsere Kunden schnell und können die derzeitigen Niedrigzinsen nutzen. Daneben sind wir natürlich auch in Klageverfahren für unsere Mandanten tätig. Aktuell haben wir auch verschiedene Banken in ganz Deutschland verklagt, um die Widerrufsrechte unserer Mandanten durchzusetzen.

Wie ist die Reaktion der Banken?

Banken sind mit unzähligen Fällen konfrontiert. Die meisten Banken reagieren vernünftig und sind sich der Rechtslage bewusst und unterbreiten bereits außergerichtlich ein Einigungsangebot. Dies schon deshalb, weil Banken üblicherweise kein Interesse daran haben, einen Widerrufsfall vor Gericht zu bringen. Sollte von einem Gericht nämlich bestätigt werden, dass die von der Bank konkret verwendete Widerrufsbelehrung fehlerhaft ist, hätte dies erhebliche nachteilige Konsequenzen für die Bank. Betroffen wären dann nämlich viele hunderte oder gar tausende Verträge dieser konkreten Bank.

Was kostet das von Ihnen empfohlene Vorgehen?

Leider können wir derzeit keine Neuanfragen mehr annehmen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Unsere Kanzlei bearbeitet dann die Widerrufsfälle zu den vom Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) vorgeschriebenen Gebühren.

Für unsere außergerichtliche Tätigkeit legen wir eine sogenannte Mittelgebühr zu Grunde, nämlich in Höhe einer sogenannten 1,3–Geschäftsgebühr. Vertreten wir in einer Angelegenheit mehr als bloß einen Mandanten (z. B. Eheleute oder Erbengemeinschaften) fällt nach dem Gesetz pro weiterem Mandanten jeweils eine sogenannte Erhöhungsgebühr in Höhe von 0,3 an.

Diese Gebühr(en) zuzüglich einer Postpauschale in Höhe von 20,00 EUR, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer, stellt bei einem außergerichtlichen Vorgehen das maximale Kostenrisiko unserer Mandanten dar. Sollten wir für unseren Mandanten dann eine Einigung erzielen, fällt zusätzlich nach dem Gesetz eine sogenannte 1,5-Einigungsgebühr an. Diese Einigungsgebühr ist faktisch erfolgsbezogen, da sie nur im Falle einer Einigung, z.B. eines Vergleiches anfällt.

Und was kostet ein Gutachten?

Um Ihre Erstattungsansprüche konkret nachweisen zu können, ist eine Berechnung in Form eines Gutachtens hilfreich. Unsere Kanzlei arbeitet in diesen Fällen mit der L42 Media Solutions Limited aus Berlin zusammen. Diese erstellt anhand der konkreten Vertragsunterlagen im jeweiligen Einzelfall eine finanzmathematische Berechnung, welche insbesondere die Zinsberechnungen für die betreffenden Zeiträume enthält. Für den ersten Darlehensvertrag stellt die L42 Media Solutions Limited rund € 420,00 brutto in Rechnung, für jeden weiteren Darlehensvertrag rund € 290,00 brutto.

Informieren Sie sich gerne hier: http://l42.net/widerruf

 

Übernimmt eine Rechtsschutzversicherung die Anwalts- und Gutachterkosten?

Dies hängt von der jeweiligen Ausgestaltung des Versicherungsvertrages ab und muss daher in jedem Einzelfall geprüft werden. Die Deckungsanfrage bei Ihrer Versicherungsgesellschaft nehmen wir für Sie kostenfrei vor.

Widerrufsrecht bei Immobiliendarlehen nur noch bis 21.06.2016

Submitted by Marvin.Kewe@tilp.de on Fr, 05/20/2016 - 18:59
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Bislang galt ein so genanntes „ewiges Widerrufsrecht“ zu Gunsten der Verbraucher, wenn diese vor oder bei Abschluss eines Immobiliarkredites nicht oder nicht ordnungsgemäß von der Bank oder dem Kreditinstitut über das bestehende Widerrufsrecht informiert wurden. Das Widerrufsrecht war in zeitlicher Hinsicht nicht befristet und konnte somit auch noch nach vielen Jahren ausgeübt werden.