Schiffsfonds

Schiffsfonds

Schiffsfonds sind geschlossene Fonds, die lange Zeit als sichere Kapitalanlage galten. Ab 2008 geriet die Containerschifffahrt allerdings in eine schwere Krise, deren Ende immer noch nicht absehbar ist. Grund hierfür sind aufgebaute Überkapazitäten, die zu niedrigen Charterraten geführt haben. In der Folge geriet auch eine Vielzahl von Schiffsfonds in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Dies bekamen auch die Anleger zu spüren. Die Ausschüttungen blieben hinter den prospektierten Erwartungen zurück oder ganz aus. In der Zwischenzeit mussten auch schon etliche Fondsgesellschaften Insolvenz anmelden und Anleger massive finanzielle Verluste hinnehmen.

Möglichkeiten der Anleger

Schiffsfonds wurden oft als sichere, renditestarke und zur Altersvorsorge geeignete Kapitalanlage angepriesen. Tatsächlich wurden mit den Fondsanteilen aber unternehmerische Beteiligungen erworben – mit allen Chancen und Risiken. Zu diesen Risiken zählen u.a. meist lange Laufzeiten, erschwerte Handelbarkeit, Wechselkursschwankungen oder auch der Totalverlust des investierten Geldes. Über diese Risiken hätten die Anleger ebenso aufgeklärt werden müssen wie über Provisionen, sog. Kickbacks, die für die Vermittlung der Fondsanteile geflossen sind. Ist dies nicht geschehen, können Ansprüche auf Schadensersatz geltend gemacht werden. Das gilt auch, wenn schon die Verkaufsprospekte nicht vollständig waren oder fehlerhafte Angaben enthalten.

cfb-Schiffsfonds twins 2 – CFB 168 - TILP bereitet Musterklage vor

Submitted by admin on Mi, 10/07/2015 - 14:26
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Vor über sieben Jahre wurde der cfb-Schiffsfonds twins 2 – CFB 168 aufgelegt. Leider haben sich die im Prospekt genannten Motive für die Investition u.a. „die aus der Konzeption erwachsende Sicherheit“ und „realisieren Sie hohe  Ausschüttungen, die nahezu steuerfrei sind“ nicht verwirklicht.  Die Ausschüttungen sind deutlich unter Plan geblieben; der geschlossene Fonds CFB Nr. 168 Schiffsfonds Twins 2 befindet sich schon seit längerer Zeit in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Den Anlegern drohen damit erhebliche Vermögenseinbußen bis hin zum Totalverlust der Einlage.