Urteile

Urteile

Seit Gründung der Kanzlei im Jahr 1994 hat TILP über 4000 Entscheidungen für ihre Mandanten vor Gericht erstritten, Urteile wie auch Beschlüsse, darunter über 100 Entscheidungen des Bundesgerichtshofs. Im selben Zeitraum konnten wir rund 40.000 Mandate außergerichtlich abschließen.

Oftmals ist es im Sinne der Mandanten besser eine Einigung mit dem Anspruchsgegner ohne gerichtliche Hilfe zu erzielen. Falls erforderlich scheuen wir uns jedoch nicht, für unsere Mandanten den Kampf ums Recht vor Gericht auszutragen.

Nachfolgend finden Sie eine kleine Auswahl der von uns erstrittenen Gerichtsentscheidungen. Die Entscheidungen des BGH ab dem Jahr 2000 finden Sie unter www.bundesgerichtshof.de.

Missverständliche Risikokategorien: OLG Stuttgart verurteilt Commerzbank zu Schadensersatz

Das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart hat als erstes Obergericht zur Auslegung von Risikokategoriebegriffen wie "Wachstum" oder "Chance" deutlich und anlegerfreundlich geurteilt - Das OLG verneint eine anlegergerechte Beratung und verpflichtet die beratende Commerzbank zu vollem Ersatz des verlorenen Kapitals, rund 44.000 Euro, nebst Zinsen.

KickBacks - Schon 1988 ein Interessenskonflikt

"KickBacks machen geschädigten Kapitalanlegern weiter Hoffnung!" Fachanwalt Alexander Heinrich von der Tübinger Kanzlei TILP freut sich über ein von ihm erstrittenes, aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe. Dieses hat am 12.11.2013 (Az.: 17 U 34/13) entschieden und als - soweit ersichtlich - erstes Obergericht festgehalten, dass eine beratende Bank bereits im Jahr 1988 über den Erhalt von Rückvergütungen ("Kickbacks") hätte aufklären müssen.

IVG EuroSelect Vierzehn GmbH & Co. KG ("The Gherkin"): Schadensersatz wegen fehlerhafter Anlageberatung

Mit von der TILP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ("TILP") erstrittenem Urteil vom 21.11.2012 hat das Landgericht ("LG") Frankfurt die Commerzbank AG zu Schadenersatz von knapp 30.000,- Euro nebst Zinsen verurteilt, da sie die Kläger im Rahmen der Anlageberatung nicht darüber aufgeklärt hatte, dass sie für die Vermittlung der Beteiligungen erhebliche Rückvergütungen vereinnahmen würde.