Schiffsfonds

Schiffsfonds sind geschlossene Fonds, die lange Zeit als sichere Kapitalanlage galten. Ab 2008 geriet die Containerschifffahrt allerdings in eine schwere Krise, deren Ende immer noch nicht absehbar ist. Grund hierfür sind aufgebaute Überkapazitäten, die zu niedrigen Charterraten geführt haben. In der Folge geriet auch eine Vielzahl von Schiffsfonds in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Dies bekamen auch die Anleger zu spüren. Die Ausschüttungen blieben hinter den prospektierten Erwartungen zurück oder ganz aus. In der Zwischenzeit mussten auch schon etliche Fondsgesellschaften Insolvenz anmelden und Anleger massive finanzielle Verluste hinnehmen.

Möglichkeiten der Anleger

Schiffsfonds wurden oft als sichere, renditestarke und zur Altersvorsorge geeignete Kapitalanlage angepriesen. Tatsächlich wurden mit den Fondsanteilen aber unternehmerische Beteiligungen erworben – mit allen Chancen und Risiken. Zu diesen Risiken zählen u.a. meist lange Laufzeiten, erschwerte Handelbarkeit, Wechselkursschwankungen oder auch der Totalverlust des investierten Geldes. Über diese Risiken hätten die Anleger ebenso aufgeklärt werden müssen wie über Provisionen, sog. Kickbacks, die für die Vermittlung der Fondsanteile geflossen sind. Ist dies nicht geschehen, können Ansprüche auf Schadensersatz geltend gemacht werden. Das gilt auch, wenn schon die Verkaufsprospekte nicht vollständig waren oder fehlerhafte Angaben enthalten.

cfb-Schiffsfonds twins 2 – CFB 168 - TILP bereitet Musterklage vor

Vor über sieben Jahre wurde der cfb-Schiffsfonds twins 2 – CFB 168 aufgelegt. Leider haben sich die im Prospekt genannten Motive für die Investition u.a. „die aus der Konzeption erwachsende Sicherheit“ und „realisieren Sie hohe  Ausschüttungen, die nahezu steuerfrei sind“ nicht verwirklicht.

DS-Rendite-Fonds Nr. 117 DS Patriot GmbH & Co. Tankschiff KG

Ausschüttungen weit unter Plan – Anleger erleiden erhebliche Verluste, Totalverlust droht!

HC "Container-Flotten-Fonds" Beteiligungs GmbH & Co. Kg

Mit Schreiben vom 22.06.2012 wurden die Anleger durch die Treuhänderin darüber informiert, dass der Insolvenzverwalter davon ausgeht, dass die Insolvenzmasse weder für die Rückzahlung des Eigenkapitals der Anleger noch der Kapitalerhöhung bzw. des Sanierungskapitals ausreichen wird. Dies bedeutet für den Anleger den Totalverlust seines Investitionsbetrages.