Schadensfall K1 Hedgefonds / Kiener: PIA erwirkt gerichtliche Sicherung von Millionen -­‐ Vermögen

Aufgrund des von der PIA ProtectInvestAlliance, dem Joint Venture der Kanzleien Nieding + Barth Rechtsanwaltsaktiengesellschaft und der Anwaltskanzlei Tilp , gestellten Insolvenzantrags hat das Amtsgericht Mainz mit Beschluss vom 15.03.2012 (Az. 280 IN 12/12) über das Vermögen des ehemaligen Gesellschafters/Geschäftsführers der Treukapital Treuhandverwaltung, Georg Plath, die vorläufige Verwaltung des Vermögens sowie umfangreiche Sicherungsmaßnahmen angeordnet. Die Treukapital Treuhandverwaltung war die Administrationsgesellschaft der K1 Invest und der K1 Global, die nach den Feststellungen des Amtsgerichts Würzburg durch die von Kiener veranlassten Investitionskreisläufe Portfoliomanagement- und Administrationsgebühren in Höhe von über EUR 11 Millionen vereinnahmt hatte.

Das Insolvenzgericht hat zudem auf PIA -­‐ Vorschlag Rechtsanwalt Frank Schmitt von der Kanzlei Schultze & Braun zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. „Damit haben wir entscheidende Ziele für die von uns vertretenen Geschädigten erreicht“, erklärt PIA-Geschäftsführer Andreas Tilp. Mit Eröffnung des vorläufigen Insolvenzverfahrens werden Zwangsvollstreckungsmaßnahmen in das Plath-Vermögen untersagt und bisher eing eleitete Maßnahmen einstweilen eingestellt. Daneben prüft der vorläufige Insolvenzverwalter, ob bereits erfolgte Vollstreckungen angefochten werden können. Auch für den Fall, dass künftig weitere Konten des Herrn Plath insbesondere in der Schweiz aufgefund en werden, wären diese von der Anordnung erfasst und vor Vollstreckungshandlungen einzelner Gläubiger geschützt.

Zur Erinnerung: Im Herbst 2011 hatte die Staatsanwaltschaft Würzburg das Vermögen des ehemaligen Geschäftsführers der Administrationsgesellsch aft der K1 Invest und der K1 Global in Deutschland und Luxemburg sichergestellt. Um sämtlichen von der PIA vertretenen Geschädigten gleichberechtigten Zugang zu den sichergestellten Vermögenswerten zu ermöglichen, hatte die PIA den Insolvenzantrag beim Amt sgericht Mainz eingereicht. „Nun ernten die von uns vertretenen Anleger die Früchte. Das Vermögen ist ins Insolvenzverfahren eingebracht. Damit steigen die Chancen unserer Mandanten auf eine substanzielle Entschädigung“, so PIA -­‐ Geschäftsführer Klaus Nieding.