MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1

MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1

TILP hat sich in den vergangenen Monaten immer wieder auf Mandantenanfrage mit der Thematik "MCP CPO Nordamerika" auseinandergesetzt. Mögliche Schadensersatzforderungen scheinen realistisch. Weitere Anleger, die mit der Entwicklung dieses Fonds unzufrieden sind, können sich an die TILP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH wenden.

Informationen für Anleger: 

Ansprechpartnerin im Hause TILP: 

Rechtsanwältin Diana Römhild

CPO-Nordamerika@tilp.de

07121 - 90909-52

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Mit einem Schreiben im Januar 2017 wurden Sie von der TVP Treuhand- und Verwaltungsgesellschaft informiert, dass die aus dem Verkauf des Schiffes MS „CPO Charleston“ resultierende Auszahlung eine Höhe von 0,3656 % Ihrer Einlagesumme beträgt. Zusammen betragen Ihre Ausschüttungen bis zum heutigen Tag demzufolge 2,351 %. Nach unserem Dafürhalten ist entsprechend den aktuellen Entwicklungen der Totalverlust zu befürchten.

Wir sehen dieses desaströse Ergebnis jedoch nicht darin begründet, dass sich die Marktsituation unvorhergesehen verändert hat, sondern dass die eingetretenen Verluste der fehlerhafte Konzeption der Gesellschaft durch die Initiatoren und Gründungsgesellschafter geschuldet sind.

Bereits im September 2016 wurden Sie von einem Mitgesellschafter angeschrieben, der Ihnen berichtet hat, dass wir den Prospekt geprüft haben und dessen Fehlerhaftigkeit feststellen konnten. Daraufhin haben uns zahlreiche Anleger Ihres Fonds beauftragt, das Musterfahren nach dem Kapitalanleger- Musterverfahrensgesetz durchzuführen. Da die Voraussetzungen zur Eröffnung des Musterverfahrens nunmehr vorliegen, bereiten wir momentan die Klage sowohl gegen die Gründungskommanditisten als auch die beratenden Banken vor und werden diese in den nächsten Tagen anhängig machen. Wir gehen davon aus, dass wir das Gericht von der Fehlerhaftigkeit des Prospektes überzeugen können und die Schadensersatzforderungen unseren Mandanten vollständig zugesprochen werden.

Wie Ihnen bereits berichtet worden ist, stellt diese Klagemöglichkeit einen wesentlich günstigeren und effektiveren Weg, den Prospekt überprüfen zu lassen, dar. Eine Klage bei eröffnetem Musterverfahren wäre beispielsweise in der Regel mit nur rund 25% des Kostenrisikos einer üblichen Klage durch drei Instanzen verbunden.

Ein Anleger, dem (selbst) dieses Kostenrisiko noch zu hoch ist, könnte seine Ansprüche – sogar ohne dass er eine Klage einreichen muss – zu einem eröffneten Musterverfahren verjährungshemmend anmelden (sog. Anspruchsanmeldung). Die Anspruchsanmeldung birgt lediglich noch rund 5 % des Kostenrisikos einer üblichen Klage durch drei Instanzen. Diese Handlungsmöglichkeit wird häufig von Anlegern gewählt, die über keine kostendeckende Zusage einer Rechtsschutzversicherung verfügen. Erfreulicherweise hat sich in Ihrem Fonds eine sehr hohe dreistellige Anlegeranzahl bei uns gemeldet, die das Vorgehen unterstützen und die Ansprüche anmelden wollen. 

Da wir den Bedarf an Informationen hinsichtlich eines möglichen Vorgehens erkannt haben, bieten wir auf unserer Webseite, abrufbar unter www.tilp.de, in der Rubrik MPC Schiffsfonds CPO Nordamerika-Schiffe 1 die Möglichkeit der kostenfreien Registrierung an. Sollten z.B.  Sie dort Ihre Daten eintragen, werden wir Sie informieren, welche Möglichkeit für Sie die kostengünstigste darstellt.

Wir haben zudem festgestellt, dass zahlreiche Anleger Ihres Fonds durch eine Bank, vorwiegend die HypoVereinsbank, beraten worden sind. In den von uns betreuten Verfahren ist die Bank ihrer banküblichen Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen, denn sie hat über aufklärungspflichtige Rückvergütungen („Kick-Back“) nicht informiert. In diesem Zusammenhang hat sie sich nach unserer Auffassung auch im Hinblick auf die Prospektfehler zu verantworten. Soweit Sie ebenfalls von einer Bank beraten worden sind, können Sie das gerne im Formular eintragen und wir werden uns mit Ihnen zum Zwecke der Prüfung möglicher Ansprüche mit Ihnen in Verbindung setzen.