Kickbacks

Kickbacks, auch verdeckte Provisionen genannt, sind Rückvergütungen, die an Vertriebsorganisationen für die Vermittlung von Kapitalanlagen fließen. Nach Rechtsprechung des BGH müssen die vermittelnden Banken und Sparkassen die Kickbacks ihrem Kunden gegenüber offenlegen.

Diese Provisionen, die eine Bank z.B. von einer Fondsgesellschaft für die Vermittlung erhält, können zu einem Interessenkonflikt führen. Die Bank stellt möglicherweise ihr eigenes Geschäftsinteresse an den Provisionen über die Wünsche des Kunden und vermittelt eine Kaptalanlage, die nicht den Vorstellungen des Anlegers entspricht.

Daher sind Banken und Sparkassen zur Offenlegung dieser Kickbacks gegenüber ihrem Kunden verpflichtet. Werden die Rückvergütungen verschwiegen, hat der Kunde Anspruch auf die vollständige Rückabwicklung des Geschäfts, d.h. er wird so gestellt, als ob er die Kapitalanlage nie erworben hätte.

KickBacks - Schon 1988 ein Interessenskonflikt

"KickBacks machen geschädigten Kapitalanlegern weiter Hoffnung!" Fachanwalt Alexander Heinrich von der Tübinger Kanzlei TILP freut sich über ein von ihm erstrittenes, aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe.

Strafanzeige gegen Verantwortliche der Südwestbank AG

Die TILP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (TILP) hat am gestrigen Montag gegen den Justiziar Dr. Claus Schneider und weitere Verantwortliche der Südwestbank AG Strafanzeige wegen Verdachts auf (versuchten) Prozessbetrug bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart eingereicht.

OLG Stuttgart: Kick Back-Urteil ist rechtskräftig

Das von TILP erstrittene Urteil des Bankrechtssenats des Oberlandesgerichtes (OLG) Stuttgart vom 16.03.2011 (Az.: 9 U 129/10) ist nunmehr rechtskräftig.