HC Fonds

HC Fonds

Tradition hat Zukunft“, verkündet die HC Unternehmensgruppe. Dass dies für die Schifffahrt nur eingeschränkt gilt, mussten die Anleger des geschlossenen Schiffsfonds HC „Container-Flotten-Fonds“, der am 04.01.2012 beim Amtsgericht Lingen Insolvenz anmelden musste, schmerzlich erfahren. Dabei hat alles vermeintlich so gut angefangen - noch kurz nach Vertriebsstart im Juli  2005 - wurde die Sicherheit des HC „Container-Flotten-Fonds“ mit der Note sehr gut (1,4) bewertet.

Tatsache ist jedoch, dass die zahlreichen Risiken dieser Anlage häufig beschönigt wurden. Die Auszahlungen des HC „Container-Flotten-Fonds“ sind von Anfang an mit der Begründung der starken  Liquiditätsbelastung durch Bereederungswechsel und Charterausfall ausgeblieben. 2009 wurden die Anleger erstmals um eine Kapitalerhöhung gebeten, um den Verkauf von Schiffen zu ungünstigen Tiefstpreisen zu verhindern. Nicht einmal zwei Jahre später, im Frühjahr 2011 und einem bereits beschlossenen Schiffsverkauf, erfolgte sodann die zweite Kaitalerhöhung. Jedoch auch dieses Konzept konnte die Insolvenz nicht verhindern.

Dass zu optimistische Ertragsprognosen und nicht zuletzt die strukturellen Besonderheiten dieser Fondskonstruktionen, sowie die individuellen Aspekte der Schiffsfondskonzeption dazu geführt haben, dass die Fondsgesellschaft Insolvenz anmelden musste, liegt nach Einschätzung der Kanzlei TILP nahe.

TILP sieht daher gute Aussichten für Schadensersatz ihrer Mandantschaft.

HC "Container-Flotten-Fonds" Beteiligungs GmbH & Co. Kg

Mit Schreiben vom 22.06.2012 wurden die Anleger durch die Treuhänderin darüber informiert, dass der Insolvenzverwalter davon ausgeht, dass die Insolvenzmasse weder für die Rückzahlung des Eigenkapitals der Anleger noch der Kapitalerhöhung bzw. des Sanierungskapitals ausreichen wird. Dies bedeutet für den Anleger den Totalverlust seines Investitionsbetrages.