FHH Fonds

FHH Fonds

Seit Gründung des Emissionshauses im Jahr 2001 hat das Fondshaus Hamburg 35 geschlossene Schiffsfonds auf den Markt gebracht. Dabei wurden rund 640 Mio. € platziert und überwiegend in Vollcontainerschiffe investiert. Nur zehn der Beteiligungen haben in Produkten- und Chemikalientanker, Öl- und Produktentanker sowie Conbulker investiert. Das Fondshaus Hamburg behauptete dabei, dass der besondere Fokus der gezielten Erschließung von Märkten gelte, denen das Fondshaus überproportionales Wachstumspotenzial zurechne. „Durch eine breite Angebotspalette helfen wir unseren Kunden, ihr Vermögensportfolio optimal zu diversifizieren“, so das Fondshaus Hamburg.

Dabei hat das Fondshaus offensichtlich die zahlreichen Risiken dieser Anlagen aus den Augen verloren. Auch der Schwerpunkt in Containerschiffe erscheint angesichts der Tatsache, dass der Containerschiffsmarkt an einer Überkapazität leidet, fraglich. Diese Tatsache räumt das Fondshaus Hamburg in seiner aktuellen Leistungsbilanz nunmehr selbst ein.

Auch von den Vermittlern der Fonds wurden die Risiken oftmals schlichtweg nicht mit der erforderlichen Klarheit aufgezeigt. Die Auszahlungen der FFH Beteiligungen sind in einer Vielzahl der Fälle von Anfang an erheblich hinter den prognostizierten Zahlen geblieben.

Dass zu optimistische Ertragsprognosen und nicht zuletzt die strukturellen Besonderheiten dieser Fondskonstruktionen sowie die individuellen Aspekte der Schiffsfondskonzeption dazu geführt haben, dass Ausschüttungen nicht vorgenommen werden konnten, liegt nach Einschätzung von TILP auf der Hand, so dass nach unserer Überzeugung gute Chancen für Schadensersatz der geschädigten Investoren bestehen.