Falschmeldungen zum Widerrufsrecht bei Verbraucherdarlehen!

Der Gesetzgeber hat zum 13.06.2014 zwar Regeln zum Widerrufsrecht überarbeitet und einige neue Regelungen geschaffen. Hierbei wurde auch eine zeitliche Befristung ins Gesetz aufgenommen. Diese zeitliche Befristung betrifft jedoch keine Verbraucherdarlehensverträge. Nur der Widerruf von Fernabsatzgeschäften und Haustürgeschäften unterliegt der Befristung.

Für Verbraucherdarlehen bleibt es bei der bisherigen Regelung, dass grundsätzlich alle Verträge, die nach dem 02.11.2002 geschlossen wurden, widerrufbar sind. Voraussetzung ist eine fehlende oder fehlerhafte Widerrufsbelehrung. Nach Schätzungen von Finanztest sind die Widerrufsbelehrungen zu rund 80 Prozent aller Baukredite fehlerhaft.

Häuslebauer sollten sich von solchen Falschmeldungen nicht in die Irre führen lassen. Wir empfehlen, Ihren Kredit vom Fachanwalt prüfen zu lassen, um durch einen möglichen Widerruf viel Geld zu sparen.